Korrosionsbeständigkeit
Richtig entworfene und konstruierte Stahlkonstruktionen sorgen für eine langfristige Haltbarkeit.
Labor- und Feldbelastungstests an Stahlkonstruktionen, die nach branchenüblichen Verfahren gebaut wurden, belegen eine hervorragende Lebensdauer.
Bauvorschriften und Industriestandards verlangen, dass Stahlkonstruktionen so konstruiert werden, dass sie Korrosion vertragen oder vor Korrosion geschützt werden, wenn Korrosion die Festigkeit oder Gebrauchstauglichkeit beeinträchtigen könnte.
Barrierebeschichtungen (z. B. Farbe) sind leicht erhältlich, um die Stahloberfläche zu beschichten und sie vor Wasser und Sauerstoff zu isolieren. Ohne Wasser und Sauerstoff kann der Stahl nicht korrodieren.
Wenn zusätzlicher Schutz erforderlich ist, stehen Zinkbeschichtungen (z. B. verzinkt) zur Verfügung, die sowohl Opferschutz als auch Barriereschutz bieten. Wenn das Grundmetall eines verzinkten Stahls freigelegt wird, beispielsweise durch einen Schnitt oder einen Kratzer, wird der Stahl durch Opferkorrosion der an den Stahl angrenzenden Zinkbeschichtung kathodisch geschützt.
Bei extremen Belastungsbedingungen, wie z. B. in Industrie- und Meeresatmosphären, stehen leistungsstärkere Beschichtungen zur Verfügung.
Für vorgefertigte Baustahl-, HSS- und offene Stahlträger sind verschiedene werkstatt- und bauseits aufzutragende Farb- und Zinkbeschichtungen erhältlich.
Für Stahlblech sind verschiedene feuerverzinkte Beschichtungen, die vom Stahlwerk aufgetragen werden, und/oder Farbbeschichtungen, die von einer Bandbeschichtungsanlage aufgetragen werden, wirtschaftlich und leicht verfügbar. Diese Beschichtungen werden auf das Stahlblech aufgetragen, bevor das Coil zum Walzformen des fertigen Produkts an den Hersteller versandt wird.
Verzinkter Stahl, der Standard für kaltgeformte Stahlrahmen, hält bei ordnungsgemäßer Installation und Isolierung weit über die Lebensdauer eines Gebäudes hinaus und eignet sich besonders für die anspruchsvollen Strukturkonfigurationen mittelhoher Gebäude.
Schimmelresistenz
Stahlrahmen sind schimmelresistent, da sie anorganisch sind und keine Nahrungsquelle für das Wachstum von Schimmel darstellen.
Stahlrahmen können dazu beitragen, dem Entstehen und Wachstum von Schimmel entgegenzuwirken, da ihre Rahmenelemente formgerade und mechanisch verbunden sind (verschraubt oder genagelt) und so eine dichte Hülle ohne abplatzende Nägel oder Trockenbaurisse (z. B. dort, wo das Dach auf die Wände trifft) bieten. Dadurch wird die Gebäudestruktur stärker und widerstandsfähiger.
Die Belüftung ist effizient in eine Stahlrahmenkonstruktion integriert und die Energieeffizienz bleibt aufgrund der anorganischen Eigenschaften von Stahl erhalten oder erhöht.
Feuchtigkeit dringt nicht in die Stahlbolzen ein, wodurch die Ausdehnung und Kontraktion von Baumaterialien rund um Fenster und Türen, wo es zu Undichtigkeiten kommen kann, weitgehend verhindert wird.
Ungezieferresistenz
Termiten verursachen mehr Schäden an Bauwerken als Brände, Überschwemmungen und Stürme zusammen. Besonders besorgniserregend ist die Formosa-Termite, eine der zerstörerischsten Termitenarten der Welt. Ursprünglich auf Hawaii beschränkt, hat es sich mittlerweile im gesamten Süden der USA rund um die Golfküste etabliert und verbreitet sich rasch.
Stahlrahmen sind nicht anfällig für Termiten, da sie anorganisch sind und ihnen keine Nahrungsquelle bieten.
Kaltgeformter Stahl ist eine der anerkannten Methoden zur Einhaltung der termitenresistenten Konstruktionsanforderungen des International Residential Code.
Eine jährliche Termitenbehandlung mit Stahl ist nicht erforderlich.
Kaltgeformter Stahl sorgt für ein gesundes Gebäude ohne Ausgasungen durch chemische Termitenbehandlungen oder druckbehandeltes Bauholz.
Termitenschäden werden selten von einer Versicherung abgedeckt. Durch den Bau mit Stahl können Eigentümer später kostspielige Probleme vermeiden.
Dimensionsstabilität
Bei der Betrachtung von Rahmensystemen, insbesondere bei mittelhohen Bauwerken, muss die Dimensionsstabilität der Rahmenmaterialien vor und während des Entwurfs- und Bauprozesses sorgfältig berücksichtigt werden.
Unbeabsichtigte strukturelle Bewegungen können kostspielige und möglicherweise katastrophale Folgen für strukturelle, mechanische und fertige Systeme haben.
Bei der Verwendung von Materialien, die bei Änderungen des Feuchtigkeitsgehalts und der relativen Luftfeuchtigkeit schrumpfen oder quellen, müssen verschiedene Auswirkungen berücksichtigt werden, unabhängig davon, ob das Material das einzige verwendete Rahmenmaterial ist oder in Kombination mit Stahl oder anderen Materialien verwendet wird, die bei Vorhandensein von Feuchtigkeit nicht die gleichen Änderungen aufweisen.
Bedenken hinsichtlich der Dimensionsstabilität werden noch größer, wenn Materialien in einem mittelhohen Gebäude verwendet werden. Obwohl ein Material erfolgreich in niedrigen Gebäuden eingesetzt werden kann, kann nicht davon ausgegangen werden, dass dieselben Baupraktiken für höhere Gebäude geeignet sind.
Der beste Weg, Dimensionsstabilitätsprobleme zu vermeiden, besteht darin, mit einem dimensionsstabilen Material wie Stahl zu bauen.
Stahlkonstruktionen bieten eine langfristige, konstante Leistung.
Stahl dehnt sich bei Feuchtigkeitsgehalt weder aus noch zieht er sich zusammen.
Stahl

